BFS Pflegefachfrau/Pflegefachmann - B7

Schülerinnen und Schüler der Pflege zu ihrer Berufswahl [mp3-Audio-Dateien]:

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Allgemeine Informationen zur neuen Ausbildung zur Pflegefachfrau / zum Pflegefachmann

– nach dem Pflegeberufegesetz (PflBG) –
 

Ab dem 01.08.2020 wird die Pflegeausbildung an der BBS Winsen durch das Pflegeberufegesetz neu angeboten. Die neue Pflegeausbildung ist dabei generalistisch ausgerichtet. Sie vermittelt die Kompetenzen für die Pflege von Menschen aller Altersstufen, in akut und dauerhaft stationären sowie ambulanten Bereichen.

Niedersachsenweit wird diese Ausbildung im Bildungsgang 'Berufsfachschule Pflege' angeboten, so auch an der BBS Winsen.

Aufnahmevoraussetzungen

  • Mittlerer Schulabschluss oder
  • Hauptschulabschluss plus eine erfolgreich abgeschlossene:
    - mindestens zweijährige Berufsausbildung
    - mindestens einjährige Assistenz- oder Helferausbildung in der Pflege,
      die bestimmsten Bedingungen genügen muss
  • Erfolgreich abgeschlossene zehnjährige allgemein Schulbildung
    Wer einen einfachen Hauptschulabschluss hat, kann in Verbindung mit einer erfolgreich abgeschlossenen Pflegehelferausbildung die Fachkraftausbildung anschließen, die dann um ein Jahr verkürzt werden kann.

 

Ziele

Die Auszubildenden entwickeln Kompetenzen, um eine professionelle, ganzheitliche Pflege und Betreuung Menschen aller Altersstufen durchzuführen.

Umschülerinnen und Umschüler

Die BBS Winsen ist seit April 2015 zertifiziert und arbeitet im engen Kontakt mit der Agentur für Arbeit. Sie ist berechtigt, Umschüler/-innen zur Pflegefachfrau/zum Pflegefachmann auszubilden.

Prüfung / Abschluss

Die Ausbildung schließt mit einer schriftlichen, mündlichen und praktischen Prüfung ab und führt zur Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung "Pflegefachfrau/Pflegefachmann".

Kosten → Schulgeld und Gebühren werden nicht erhoben.

Im Verlauf der Ausbildung sind Kosten für Unterrichtsmaterial und Studienfahrten von ca. 120 Euro pro Schuljahr zu entrichten.

Unterrichtsorganisation

Berufsübergreifender Lernbereich: (280 Stunden)

Deutsch, Englisch, Politik, Religion


Berufsbezogener Lernbereich - Theorie und schulische Praxis: (2100 Stunden)
- mit den Kompetenzbereichen:

1. Pflegeprozesse und Pflegediagnostik in akuten und dauerhaften Pflegesituationen verantwortlich planen,
    organisieren, gestalten, durchführen, steuern und evaluieren (1.000 Stunden)
2. Kommunikation und Beratung personen- und situationsbezogen gestalten (380 Stunden)
3. Intra- und interprofessionelles Handeln in unterschiedlichen systemischen Kontexten verantwortlich gestalten und
    mitgestalten (300 Stunden)
4. Das eigene Handeln auf der Grundlage von Gesetzen, Verordnungen und ethischen Leitlinien reflektieren und
    begründen (160 Stunden)
5. Das eigene Handeln auf der Grundlage von Gesetzen, Verordnungen und ethischen Leitlinien reflektieren und
    begründen (160 Stunden)
6. Stunden zur freien Verfügung (200 Stunden)

Berufsbezogener Lernbereich – Praxis –

Organisation der Ausbildung

Die Ausbildung gliedert sich in mehrwöchige Theorie- und Praxisphasen. Der Unterricht findet gewöhnlich von montags bis freitags von 7:45 Uhr bis 15:00 Uhr statt. Die fachpraktische Ausbildung erfolgt in den jeweiligen Einrichtungen des Gesundheitswesens.

Praktische Ausbildung:

Die praktische Ausbildung wird in geeigneten Einrichtungen der Pflege mit einem Umfang von 2500 Zeitstunden durchgeführt.

Neben dem Einsatz im Ausbildungsbetrieb (= Träger der praktischen Ausbildung) sind Einsätze in verschiedenen Einrichtungen erforderlich. Der Einsatz wird vom Träger der Ausbildung geplant und organisiert.

  1. Orientierungseinsatz beim Träger der praktischen Ausbildung (400 Std.)
  2. Pflichteinsätze in den drei allgemeinen Versorgungsbereichen:
    - Stationäre Akutpflege      (400 Std.)
    - Stationäre Langzeitpflege (400 Std.)
    - Ambulante Akut-/Langzeitpflege (400 Std.)
  3. Pflichteinsatz in der pädiatrischen Versorgung (120 Std.)
  4. Pflichteinsatz in der psychiatrischen Versorgung (120 Std.)
  5. Vertiefungseinsatz im Bereich eines Pflichteinsatzes (500 Std.)
  6. Weitere Einsätze/Stunden zur freien Verfügung (160 Std.)
     

Nach Abschluss der praktischen Ausbildung in den einzelnen Einrichtungen haben die Schülerinnen und Schüler der Schule einen Bericht über ihre Tätigkeit und eine Bescheinigung der Einrichtung über die ordnungsgemäße Durchführung der praktischen Ausbildung einzureichen.
Liegt ein Ausbildungsvertrag vor, erfolgt in der Regel eine Ausbildungsvergütung über den Betrieb.

Gerne helfen wie Ihnen bei der Suche nach geeigneten Ausbildungseinrichtungen.

Berufsbegleitendes Studium

Eine Kombination aus Ausbildung und Studium bietet das duale Studium Pflege. In 8 Semestern kann parallel zum 
Ausbildungsabschluss als Pflegefachfrau/Pflegefachmann der Bachelor of Science (B. Sc.) erworben werden.
Voraussetzung dafür ist die (Fach-)Hochschulreife. Die BBS Winsen (Luhe) kooperiert mit der Hochschule 21 in
Buxtehude.

Praktikum im Europäischen Ausland

Die BBS Winsen ist eine Europaschule und kooperiert mit Pflegeschulen in Finnland und den Niederlanden.Dabei ist eine Förderung über ERASMUS plus möglich.
 

Anmeldung bis zum 20. Februar

Verfügen Sie zum Zeitpunkt der Anmeldung noch nicht über die notwendigen Zeugnisse (z. B., weil die Ausbildung noch nicht abgeschlossen ist), so muss dieses auf einer Erklärung dargelegt werden. Bitte reichen Sie dann das Halbjahreszeugnis ein.

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Ansprechpartnerin:

Frau Thorwarth
BBS Winsen (Luhe), Bürgerweide 20, 21423 Winsen (Luhe), Tel.: 04171 8819-0
E-Mail: m.thorwarth(at)bbswinsen.de

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