
Der Sportkurs "Tauchen" im Beruflichen Gymnasium war Ende September 2024 eine Woche an Tauchspots auf Gozo/Malta unterwegs. 17 Schülerinnen und Schüler konnten sich hier dem Erlebnis Tauchen stellen und den Kurs mit dem international anerkannten OWD (Einsteiger) oder AOWD (Fortgeschrittene) Zertifikat abschließen. Die jeweiligen Tageserlebnisse der einzelnen Gruppen können hier in den Tagesberichten nacherlebt werden:

Unser erster Tag auf Gozo war, wie erwartet, ein wirklich tolles Erlebnis. Meine Gruppe und ich durften direkt als erfahrene
Taucher unsere Fähigkeiten und neu erworbenen Kenntnisse auf die Probe stellen. An einem wunderschönen Strand,
inmitten einer Kluft, einer kleinen Schlucht, die sich zum Meer hin öffnete, konnten wir bereits in einer Tiefe von 10 Metern
die Unterwasserwelt erkunden. Nach einer kurzen Pause an der Tauchbasis nach dem ersten Tauchgang ging es für meine
Gruppe und mich direkt zur nächsten Abenteuer-Tour. Über eine wunderschöne, wenn auch sehr holprige Landschaft, ging
es zum nächsten Spot. Der ausgewählte Tauchplatz war eine perfekte Gegend, um uns unserem Ziel, der
Fischbestimmung, zu widmen. In Tiefen von bis zu 18 Metern beobachteten wir die Schönheit der Artenvielfalt unter
Wasser und ließen die gesamte Erlebnisvielfalt des Tauchens auf uns wirken.
Milian, FGW22B

Am 17.09.2024 nahmen wir AOWDs an zwei Tauchgängen in der Xwejni Bay, einer schönen Bucht im Süden Gozos, Teil.
Der erste Tauchgang war ein Check in dive für Teile des AOWD Teams. Wobei wir auf eine Tiefe von 10,9 Metern tauchten und der Blick auf die Meereslandschaft in 35 Metern Preis gegeben wurde.
Der zweite Tauchgang dieses Tages war ein Navigationstauchgang und somit Teil unseres Trainings als AOWD. Ziel war die Navigation mit Kompass und Umgebung. Der Seegang erschwerte leider dieses Unterfangen, doch Dank der Buddys und dem hervorragenden Tauchlehrers war auch dieses Hinderniss ein leichtes.
Lars Wilke
Heute Morgen am 18.09 begann unser für die AOWDS unser erster Tauchgang am Inland Sea, bei dem wir einen Tieftauchgang hatten. Das Wetter war anfangs leider nicht auf unserer Seite, da es regnete und es ein leichtes Gewitter gab. Trotz der Bedingungen verlief der Tauchgang problemlos und zu unserer Überraschung tauchten wir bei Sonnenschein wieder auf. Unser Tauchspot hat uns anfangs nicht so angesprochen, da es sehr klein aussah, allerdings ging es für uns unterwasser durch einen kleinen Tunnel ins Offene Meer, wo viele interessante Fische auf uns warteten. Unterwasser hatte unser Tauchlehrer Felippe verschiedene Deckel von Getränken mit sich in jeweils anderen Farben, womit er uns gezeigte, wie sich die Farben in der Tiefe verändern.
Am Nachmittag ging es zum zweiten Tauchgang am Reqqa Point. Dort gab es einen kleinen lustigen Zwischenfall: Felippe hatte versehentlich vergessen das Jacket aufzublasen und hat es so ins Wasser geworfen, was eine schnelle Rettungsaktion erforderte. Nachdem alles wieder in Ordnung war, konnten wir den Tauchgang fortsetzen und die verschiedenen Höhlen erkunden. Die Höhlen waren eher unspektakulär, da es dunkel war und wir da nur mit den Lampen rein geleuchtet haben. In der Dunkelheit gab es allerdings viele andere Fische und Oktopoden, die wir zuvor noch nicht gesehen haben, was sehr spannend war.
Anna
Nachttauchgang in Xwejni Bay
Am 18.09.2024 hatten die AOWD‘s ihren dritten Tauchgang in Xwenijni Bay, bei dem wir einen Nachttauchgang hatten. Wir starteten mit der Standard Ausrüstung und einer zusätzlichen Taschenlampe um in der absoluten Finsternis Meerestiere zu entdecken. Dabei stießen wir auf ingesamt 3 Oktopoden sowie einer Moräne. Außerdem waren die Wassertemperaturen am Ende der Bucht ein wenig kühler, sodass man dem Instructor regelmäßig durch Lichtzeichen Bescheid geben muss ob alles in okay ist. Allgemein war die Unterwasserwelt um einiges aktiver als am Tag, sodass dies eine komplett neue Erfahrung für die AOWD‘s war. Abschließend bauten wir unsere Ausrüstung an der Bucht ab und genießten die angenehme Wärme und die Jazz Musik die auf der anderen Seite der Bucht aus einem Bistro gespielt wurde.
Jannes Mecklenburg
Tauchsafari auf Malta/ Gozo – Unser Weg zum Open Water Diver
Am 19. September war es endlich soweit: Wir starteten mittlerweile unseren vierten Tag auf Gozo, um die letzten Tauchgänge für den Schein des Open Water Divers zu beenden. Früh morgens, um 8:30 Uhr, fuhren wir los und machten uns auf den Weg zum Hafen. Dort erwartete uns ein großes Boot mit zwei Decks, welches uns zu unseren Tauchspots bringen sollte.
Unser erster Stopp war der „Santa Maria Tauchspot“ welcher an der Küste Cominos liegt. Nach einer etwa 45-minütigen Fahrt, vorbei an der traumhaften Kulisse Gozo’s, kamen wir an und tauchten in das kristallklare Wasser ein. Der Spot war atemberaubend. Neben uns befanden sich faszinierende Felsenhöhlen, an denen wir während unseres Tauchgangs bis zu 18 Meter tief vorbei getaucht sind. Trotzdessen dass wir in den vorherigen Tagen schon den ein oder anderen Tauchspot abklapperten, war dieser Spot für uns ein absolutes Highlight.
Nach diesem ersten Tauchgang machten wir einen kurzen Abstecher zur berühmten „Blue Lagoon“. Hier haben wir die Zeit für etwas Spaß genutzt. Wir sprangen vom oberen Deck des Bootes ins Wasser, schwammen eine Runde und schnorchelten. Der Name „Blue Lagoon“ wird diesem Ort definitiv gerecht. Das „türkise“ Wasser war so klar, dass wir ohne jegliche Einschränkung, immer noch bei beachtlicher Tiefe den Sandboden sehen konnten . Währenddessen wurde an Bord ein Buffet vorbereitet, das wir nach dem Schwimmen genossen. Gemeinsam mit den anderen Tauchern stärkten wir uns und sammelten neue Energie für den bevorstehenden Tauchgang. Einige von uns haben mit dem übrigen Brot noch Fische gefüttert, die wir dann unter Wasser mit Taucherbrille und Schnorchel beobachteten.
Frisch erholt ging es weiter zum zweiten Spot des Tages: dem „P31 Schiffswrack“. Hier tauchten wir etwa 19 Meter tief und erkundeten das Wrack sowohl von außen als auch von innen. Das Wrack war sehr beeindruckend und bot uns einen spannenden Einblick in die Geschichte des Schiffs, welches mittlerweile ein Zuhause für zahlreiche Meeresbewohner geworden ist. Eines der interessantesten Tiere, welche wir gesehen haben, war eine Nudibranch (Meeresschnecke). Es war ein besonderes Erlebnis, durch die verwinkelten Gänge des Wracks zu tauchen und die Geheimnisse des Meeres zu entdecken.
Nach diesem Abenteuer fuhren wir zurück zum Hafen. Wie gewohnt reinigten wir unsere Tauchausrüstung und beendeten den Tag gegen 16 Uhr. Danach hatten wir Zeit, den restlichen Tag individuell ausklingen zu lassen und die Eindrücke unseres ersten Tages als offizielle „Open Water Diver“ zu verarbeiten.
Jette und Neele


Am 20. September stand unser fünfter Tauchtag auf Gozo an, und wir hatten uns einen besonderen Spot ausgesucht – das legendäre Blue Hole. Voller Vorfreude machten wir uns früh auf den Weg und bereiteten unsere Ausrüstung vor. Am Tauchplatz beeindruckte uns die zylinderförmige Öffnung, die tief ins kristallklare Wasser führte. Wir tauchten langsam hinab, die glatt wirkenden Felswände verstärkten den faszinierenden Eindruck.
Unten angekommen, öffnete sich der Raum zum offenen Meer, und vor uns lagen die Überreste des berühmten Azure Window, das einst ins Meer stürzte. Die spektakuläre Felsformation war ein eindrucksvoller Anblick. Während wir weiter tauchten, begegneten wir einem Oktopus und einer eleganten Wasserschlange, die uns das Gefühl gaben, Teil eines Films zu sein.
Der Höhepunkt war das Durchtauchen eines Unterwasser-Schornsteins – ein enger, vertikaler Durchgang, der uns in die Weite des Meeres führte. Kurz danach erreichten wir den Eingang zu einer dunklen Höhle, entschieden uns jedoch wegen unserer sinkenden Luftvorräte, den Tauchgang zu beenden und langsam zur Oberfläche zurückzukehren. Dieser Tag war das Highlight unserer Reise und bleibt ein unvergessliches Erlebnis für uns alle.
Tino Giertz
Tauchgang im Blue Hole
Am 20.09.2024 hatten die AOWD‘s gemeinsam mit den OWD‘s ein Tauchgang im Blue Hole. Wir starteten circa 350m vom Einstiegspunkt entfernt und mussten über Felsen steigen, sowie durch ein Bereich mit sehr glatten Steinen gehen. Als wir nun ankamen war im Wasser eine tiefe Stelle die kreisförmig nach unten ging. Nachdem ein Schüler seine Maske im Wasser verlor und wir sie daraufhin wiederfanden begannen wir den kompletten Abstieg. Wir sind in eine düstere Höhle getaucht und anschließend an Felsen vorbei getaucht die noch nicht allzu lange da unten liegen, da die Verhältnismäßig zu anderen Steinen ziemlich unbewachsen waren und noch eine relativ helle Farbe hatten. Dazu waren an den Felsen Seesterne, sowie Seeigel zu erkennen und allgemein schwammen eine Menge an kleinen Fischen herum die für die Umgebung ziemlich alltäglich sind. Außerdem tauchten wir durch eine kleine bis mittelgroße Höhlen nach oben und bereiteten dort unseren Aufstieg vor der reibungslos ablief. Wir gingen anschließend wieder den selben 350m langen weg zurück und verstauten unsere Ausrüstung.
Jannes Mecklenburg
Am 20. September absolvierten wir zu viert(Max, Fiti, Henry, Hannes) einen Zusatz Tauchgang im „Cathedral Cave“. Auf dem Weg dorthin haben wir unseren fünften Tauchgenossen Gabriel, der aus Australien kommt und dort seinen Tauchschein errungen hat, näher kennengelernt. Vorort angekommen haben wir uns ausgerüstet und den Tauchgang grob besprochen. Danach sind wir runter zum Wasser geklettert und haben uns alle die Flossen angezogen. Als alle bereit waren sind wir abgetaucht und konnten die Pracht des Meeres genießen. Daraufhin tauchten wir ein wenig tiefer und konnten eine wunderschöne, steile Felswand voller Korallen und Meerestieren bewundern. Des Weiteren sind wir durch einen engen felsspalt geschlüpft und fanden uns kurz danach in einer Höhle wieder, in der wir auftauchen konnten und die frische Höhlenluft genießen konnten. Die Höhle hat uns alle sehr beeindruckt und wir konnten tolle Fotos und Videos machen. Nach der kleinen Pause traten wir den Rückweg an. Auf diesem konnten wir ein letztes Mal die atemberaubende, bunte leidenschaftliche Unterwasserwelt erkunden. Als wir uns wieder an der Oberfläche befanden, wurden wir herzlichst vom Regen empfangen. Daraufhin haben sich Henry, Fiti und Hannes todesmutig von der 15 Meter hohen Steilklippe in die Fluten gestürzt. Das große Tauchabenteuer wurde elegant abgerundet indem wir alle Mann von der Klippe pinkelten.
Max, Fiti, Henry und Hannes.