Schulprogramm

Das Schulprogramm der BBS Winsen (Luhe) ist gegliedert nach:
Schülerinnen und Schüler - Kollegium - Partnerschaften

Schülerinnen und Schüler

Optimale Lernbedingungen

Schülerinnen und Schüler werden entsprechend ihres Vorwissens gefördert.
Die Unterrichtsorganisation orientiert sich an den Bedingungen in der Klasse und den zu vermittelnden Lerninhalten.
Die Ausstattung der Schule wird fortlaufend verbessert, um optimale Rahmenbedingungen zu schaffen.

Schülerinnen und Schüler werden entsprechend ihres Vorwissens gefördert.

  • Wir richten Kurse mit differenzierten Anforderungsniveaus zum Ausgleich der unterschiedlichen Eingangsvoraussetzungen ein.
  • Wir bieten Förderunterricht zur Lernunterstützung neben dem Unterricht an.
  • Wir informieren die Schülerinnen frühzeitig und ausführlich über die angebotenen Schulformen.
  • Wir überprüfen den Erfolg unserer Arbeit durch regelmäßige Befragungen der Schülerinnen und Schüler.

Die Unterrichtsorganisation orientiert sich an den Bedingungen in der Klasse und den zu vermittelnden Lerninhalten.

  • Wir orientieren die Klassen- bzw. Lerngruppen und deren Größen an den jeweiligen Lernvoraussetzungen und den jeweiligen unterrichtlichen Inhalten.
  • Wir erreichen dieses Ziel, indem wir die Vorerfahrungen, Schulabschlüsse, Kompetenzen und Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler berücksichtigen bei der Raumplanung, der Raumausstattung, dem Kompetenzeinsatz der Lehrkräfte, der Stundenplangestaltung, der Klassenteilung, der Doppelbesetzung und der Lerngruppeneinteilung auf die Schultage.
  • Das Zielkriterium „Grad der Zufriedenheit“ wird durch das Instrument der Befragung des Kollegiums, der Schülerinnen und Schüler, der Eltern und der Ausbildungsbetriebe ermittelt.

Die Ausstattung der Schule wird fortlaufend verbessert, um optimale Rahmenbedingungen zu schaffen.

  • Wir werden die Einrichtungen und Ausstattungen der Unterrichtsräume, der Labors, der Werk- und Sportstätten nach aktuellen pädagogischen, ergonomischen, technischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten vornehmen.
  • Die Verpflegungssituation wird verbessert und die Lösungsmöglichkeiten für die Einrichtung von Arbeits- und Ruheräumen werden erarbeitet.
  • Wir erreichen diese Ziele, indem wir unseren Ist-Zustand hinsichtlich der Einrichtungen, Ausstattungen und Auslastungen überprüfen und unsere bereits begonnenen Erneuerungen kontinuierlich fortsetzen. Im Kontakt mit dem Schulträger wird die Ausstattung der Schule entwickelt.
  • In kontinuierlichen Abständen werden Kollegium, Schülerschaft, Eltern und Betriebe befragt.

Hohe Unterrichtsqualität

Schülerinnen und Schüler werden so ausgebildet, dass sie für ihren weiteren Schul-, Berufs- und Lebensweg optimal vorbereitet sind.

  • Wir vermitteln fundiertes, aktuelles Fachwissen sowie fachüber-greifende Qualifikationen zur Vervollständigung der persönlichen Kompetenz und bestärken lebensbegleitendes Lernen.
  • Wir vermitteln die Lerninhalte praxisnah mit Hilfe moderner Lehr- und Lernmethoden.
  • Wir fördern und fordern Schülerinnen und Schüler entsprechend ihrem Leistungsvermögen und gestalten die Leistungsbewertung.
  • Wir stehen im ständigen Austausch mit den abgebenden Schulen, um die Eingangsvoraussetzungen für die einzelnen Schulformen zu gewährleisten.
  • Wir stehen im regelmäßigen Kontakt mit den nachfolgenden Schulen und Institutionen, um die vermittelten Lerninhalte den aktuellen Anforderungen anpassen zu können.
  • Wir bilden uns regelmäßig fort, um eine hohe Unterrichtsqualität zu gewährleisten und nutzen die Instrumente der Evaluation.
  • Wir veranstalten innerhalb der Schule sportliche Wettkämpfe und Turniere und nehmen an außerschulischen Veranstaltungen teil, um die Identifikation mit der Schule zu fördern und ein aktives Schulleben zu initiieren.
  • Wir veranstalten Studien-, Klassen- und Kursfahrten, um Schülerinnen und Schülern neue Erfahrungen auch außerhalb der Schule zu ermöglichen.
  • Wir bieten ein vielfältiges Sportprogramm, um für lebenslanges Sporttreiben zu qualifizieren und zu motivieren.

Gleichberechtigung und Chancengleichheit

Der Schulerfolg darf nicht durch z. B. Geschlecht, Herkunft oder Glauben beeinträchtigt werden.
Schülerinnen und Schüler mit schwierigen Startbedingungen oder aktuellen Problemen erfahren besondere Unterstützung.
Diskriminierung von Schülerinnen und Schülern und Störungen des Unterrichtsablaufs werden nicht akzeptiert.

Der Schulerfolg darf nicht durch z. B. Geschlecht, Herkunft oder Glauben beeinträchtigt werden.

  • An den BBS Winsen (Luhe) nehmen Schülerinnen und Schüler unabhängig von Geschlecht, Herkunft und Glauben an allen schulischen Veranstaltungen teil.
  • An den BBS Winsen (Luhe) sind die schulischen Angebote so angelegt, dass für alle interessierten Schülerinnen und Schüler eine breite Auswahl gegeben ist.

Schülerinnen und Schüler mit schwierigen Startbedingungen oder aktuellen Problemen erfahren besondere Unterstützung.

  • Wir fördern Schülerinnen und Schüler mit schlechten Lernvoraussetzungen.
  • Wir fördern Schülerinnen und Schüler bei Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache.
  • Bedürftige Schülerinnen und Schüler erfahren, im Rahmen der Möglichkeiten, finanzielle Unterstützung zur Teilnahme an schulischen Veranstaltungen.
  • Schülerinnen und Schüler erfahren Beratung bei der schulischen und beruflichen Zukunftsplanung.
  • Schülerinnen und Schüler erhalten Hilfe bei schulischen und persönlichen Problemen, die den schulischen Erfolg beeinträchtigen.

Diskriminierung von Schülerinnen und Schülern und Störungen des Unterrichtsablaufs werden nicht akzeptiert.

  • Diskriminierungen greifen wir auf und suchen mit den Beteiligten Lösungswege.
  • Bei Störungen des Unterrichtsablaufs und einer damit verbundenen Verschlechterung des Lernerfolgs suchen wir im Klassenverband bzw. in pädagogischen Konferenzen Lösungen.
  • Bei schwerwiegenden Beeinträchtigungen legen wir in den Klassenkonferenzen Rahmenbedingungen zur Problemlösung fest.

Wir überprüfen den Erfolg unserer Arbeit durch die Auswertung der regelmäßigen Befragung der Schülerschaft.

Kollegium

Demokratische Entscheidungsstrukturen

Wir achten und praktizieren demokratische Entscheidungen.

  • Wir sind mit unseren Bildungsgangs- und Fachgruppen, Unterstützungs-gruppen, Ausschüssen, Arbeitsgemeinschaften, Arbeitskreisen, dem Schüler/-innenrat und Elternrat, der Gesamtkonferenz sowie der zentralen Dienstbesprechung eine demokratisch verfasste Schule. Das bedeutet, dass die wesentlichen schulischen Entscheidungen unter Beteiligung der Lehrkräfte sowie der Vertreterinnen und Vertreter von Schülerinnen und Schülern, Erziehungsberechtigten und Betrieben getroffen werden.
  • Wir verstehen die Gesamtkonferenz und die zentrale Dienstbesprechung als die Willensbildungsorgane für alle wesentlichen Fragen der Schule. Die Schule betreffende wesentliche Entscheidungen können nur unter Beteiligung der Gesamtkonferenz und der zentralen Dienstbesprechung getroffen werden.
  • Wir gewährleisten Transparenz durch einen kontinuierlichen Austausch zwischen der Gesamtkonferenz, der zentralen Dienstbesprechung und den legitimierten Gremien. Die Gesamtkonferenz lässt sich berichten über die Arbeit der verschiedenen Gruppen, Ausschüsse, Arbeitsgemeinschaften und Arbeitskreise sowie über die Tätigkeiten der Schulleitung und des Schulvorstandes.
  • Die Erreichung des Ziels „Umsetzung demokratischer Entscheidungs-strukturen“ wird durch das Instrument der Befragung ermittelt.

Zielgerichtete Schulentwicklung

Das Kollegium und die Schulleitung tragen die Schulentwicklung kooperativ mit allen an der Schule beteiligten Akteuren. Ziele werden gemeinschaftlich entwickelt, Maßnahmen geplant und umgesetzt.

  • Schulentwicklung ist für uns Unterrichtsentwicklung, Personalentwicklung und Organisationsentwicklung.
  • Im Rahmen der Unterrichtsentwicklung wollen wir Initiativen fördern, die im Hinblick auf Erfolg, Effizienz und Motivation des Lehrens und Lernens den Unterricht so verändern, dass er optimiert wird.
  • Ziel einer umfassenden Personalentwicklung ist für uns die Förderung beruflicher Kompetenzen des Kollegiums und die Durchführung einer auf die Bedürfnisse der Schule ausgerichtete Personalauswahl.
  • Organisationsentwicklung verstehen wir als längerfristig angelegten Entwicklungsund Veränderungsprozess, der auf dem Lernen aller beruht, durch direkte Mitwirkung und praktische Erfahrung an Problemlösungs- und Erneuerungsprozessen.
  • Schulleitung, das Kollegium, die Schülerschaft, die Eltern und die Partnerinnen und Partner sind an den Entwicklungsprozessen und Zielformulierungen beteiligt.
  • Maßnahmen zur zielgerichteten Schulentwicklung werden mit allen Beteiligten abgestimmt.
  • Die Erreichung des Ziels wird durch das Instrument der Befragung und durch Statistiken ermittelt.

Solidarischer Umgang

Wir respektieren uns in unserer Unterschiedlichkeit und streben die Weiterentwicklung des solidarischen Umgangs miteinander an.

  • Unsere Schule ist ein Haus des Lernens, das von allen mitgestaltet werden muss. Wir respektieren uns in unserer Unterschiedlichkeit, orientieren aber unsere pädagogische Arbeit an gemeinsam formulierten Zielen.
  • Wir verstehen Solidarität als ein Zusammengehörigkeitsgefühl, das praktisch werden kann und soll. Solidarität impliziert ein Prinzip der Mitmenschlichkeit und konstituiert sich aus freien Stücken.
  • Wir haben uns das Ziel gesetzt, die Entscheidungsstrukturen innerhalb der Schule nach demokratischen Prinzipien zu regeln. Demokratisches Handeln und solidarischer Umgang sind für uns untrennbar miteinander verbunden. Ein demokratisches Gemeinwesen braucht Demokratinnen und Demokraten, die es gemeinsam gestalten wollen.
  • Voraussetzung dafür sind Kritikfähigkeit, die Bereitschaft und der Mut, eigene Interessen und Meinungen zu vertreten, Toleranz zu üben, Kompromisse zu schließen und damit Konflikte zu lösen, ohne die eigene Meinung unbegründet aufzugeben.
  • Wir wertschätzen uns und wir ermöglichen eine offene Auseinandersetzung über Wert und Ziel der gemeinsamen Arbeit. Dabei ist es uns wichtig zu erkennen, dass jede Kollegin/jeder Kollege eine eigene pädagogische Handlungsfreiheit ausübt.
  • Wir erreichen diese Ziele, indem wir gemeinsam nach Wegen suchen, den solidarischen Umgang durch offene Kommunikationsstrukturen zu praktizieren. Wir unterstützen uns dabei durch Fort- und Weiterbildung.
  • Die Erreichung der Ziele wird durch das Instrument der Befragung ermittelt.
  • Durch Ausfahrten mit sportlichem Schwerpunkt oder die Durchführung von Lehrersport-AG’s sorgen wir für körperlichen Ausgleich und schaffen die Voraussetzungen für einen positiven Umgang untereinander.
  • Mit der Durchführung von schulinternen Fortbildungen zu sportlichen Schwerpunkten motivieren und qualifizieren wir zum Sporttreiben als Ausgleich zum Schulalltag.

Partnerschaften

Regionale Einbindung

Als Bestandteil der Region „südliches Hamburg“ orientieren wir uns bei unseren Angeboten an deren Bedürfnissen.

  • Wir öffnen unsere Schule für gemeinsame Veranstaltungen und führen Projekte mit anderen Einrichtungen durch.
  • Wir kooperieren mit Betrieben, sozialen Einrichtungen, abgebenden und aufnehmenden Bildungsträgern.
  • Wir richten uns bei der Einrichtung von Bildungsgängen nach den Bedürfnissen der Region
  • Wir überprüfen den Erfolg unserer Arbeit durch regelmäßige Befragungen der Partnerinnen und Partner.

Vertrauensvolle Zusammenarbeit

Die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren Partnerinnen und Partnern ist gekennzeichnet durch gegenseitige Unterstützung und Anerkennung:

  • Wir arbeiten gemeinsam in Gremien, Prüfungsausschüssen, Arbeitsgruppen und Arbeitskreisen. Die gemeinsame Arbeit findet in einer wertschätzenden Atmosphäre statt. Die Ergebnisse dieser Arbeit sind verbindlich.
  • Wir stellen regelmäßigen Kontakt zu unseren Partnerinnen und Partnern her. Dies gilt in besonderem Maße für unseren Eltern- und Ausbildersprechtag.
  • Wir informieren unsere Partnerinnen und Partner rechtzeitig über die Veränderungen an unserer Schule.
  • Wir erwarten von unseren Partnerinnen und Partnern aktive Mithilfe bei der Erfüllung unseres Bildungs- und Erziehungsauftrages.
  • Das Zielkriterium „vertrauensvolle Zusammenarbeit“ wird durch das Instrument der Betragung der Partnerinnen und Partner ermittelt.

Zukunftsorientierte Qualifikation

In Zusammenarbeit mit unseren Partnerinnen und Partnern qualifizieren wir unsere Schülerinnen und Schüler im allgemein- und berufsbildenden Bereich und schaffen damit eine fundierte Grundlage für Beruf, Studium und an der aktiven Teilnahme der Gesellschaft.

  • Durch den regelmäßigen Austausch mit unseren Partnerinnen und Partnern erhalten wir neue Impulse und integrieren diese im Rahmen der curricularen Vorgaben in den Unterricht.
  • Durch unser differenziertes Sprachangebot qualifizieren wir unsere Schülerinnen und Schüler auch für den europäischen Arbeitsmarkt.
  • Darüber hinaus bieten wir unseren Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, an internationalen Studienfahrten teilzunehmen.
  • Unsere Schulangebote werden durch Partnerinnen und Partner erweitert. Durch differenzierte Unterrichtsangebote an außerschulischen Lernorten qualifizieren wir unsere Schülerinnen und Schüler weiter.
  • Wir überprüfen den Erfolg unserer Arbeit durch regelmäßige Befragungen.
  • Wir kooperieren mit Anbietern des außerschulischen Sports (Vereine, kommerzielle Sportcenter) und schaffen so Grundlagen für lebenslanges Sporttreiben.
  • Wir binden internationale Partnerschaften und Partnerschulen in die Arbeit der Schule ein.
  • Wir unterstützen die Förderung der Mobilität der Schülerinnen und Schüler zur interkulturellen Qualifikation im Rahmen eines europäischen Netzwerkes.
  • In Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit führen wir kundenorientierte berufliche Weiterbildungsmaßnahmen für den 1. Arbeitsmarkt durch.

[Stand: Januar 2016]

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